CD-Review:  KRANKHEIT  "Saat des Bösen"


ARTIST: Krankheit
TITLE: Saat des Bösen
LABEL: Metal-Shop
RELEASE DATE: 11.11.2016
GENRE: Dark Industrial Metal


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11 Songs insgesamt, voller Wut und Aggression, teilweise geprägt von Schwermut,Traurigkeit bietet eine gelungene Mischung aus Industrial und Black Metal, verziert mit einer klassischen Note. Entsprechend dieses Konzepts präsentieren sich auch die jeweiligen Tracks. Der Beginn des Albums konfrontiert den Hörer mit aggressiven, verzerrt-dynamischen Vocals und donnernden Beats. Trotz dieses musikalischen Klanggewitters erweisen sich die Songs dabei jedoch stets als zugänglich, sei es durch auflockernde Samples oder ansprechende Melodiebögen. Es scheppert an allen Ecken und Enden, kompromisslos und ohne Atempause. Jeder Song würde sich eignen, hier besonders erwähnt zu werden – ich beschränke mich einfach mal auf den Opener "Saat Des Bösen", der als Titeltrack alle Stärken von KRANKHEIT eindrucksvoll vereint. Düster, beklemmend und voller Schwermut präsentieren sich Songs wie "Herde" oder das sensationelle "Untergang". So ist man als Hörer nach knapp 40 Minuten ebenfalls gefangen zwischen Wut und Wehmut, aber ganz sachlich vor allem auch zufrieden mit einer klasse Scheibe, die KRANKHEIThier vorgelegt haben – nicht nur wegen des interessant  gehaltenen Konzepts von "Saat Des Bösen".



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TRACKLIST:
01. Saat des Bösen
02. Tag der Rache
03. Mammon
04. Geboren Unheil anzurichten
05. Tanz der Zeit
06. Übermensch
07. Die Weinende
08. Untergang
09. Symphonie V
10. Herde
11. Requiem Introitus

LINE-UP:
Chris - Vocals, Programming
Tony - Drums, Programming
Roy - Guitar, Bass

 



Artikel veröffentlicht am 03.12.2016 | Thomas Müller